Baublog

Deckenbetonage

Nicht nur kältegewohnte Hamburger haben so ihre Probleme bei der momentan herrschenden Hitzewelle. Auch so manche Baustoffe mögen es lieber schattig - gut zu beobachten letzten Freitag auf Baufeld K im Süderfeld Park. Dort wurde bei höchst anspruchsvollen Temperaturen die Decke des 1. Geschosses betoniert. Zur Sicherstellung der erforderlichen Betonqualitäten zog der Polier – hier mit rotem Helm und Warnweste - wirklich jedes Vorbereitungs- und Nachbehandlungsregister. Vom Einsatz eines Rasensprengers über genaueste Temperaturüberwachung bis hin zum Schutz und Wässern des Frischbetons. Der Grund für den Aufwand liegt in der Beschaffenheit des sogenannten Verbundbaustoffes. Starke Sonneneinstrahlung führt zu einem schnelleren Erstarren der Betonmasse und kann im schlimmsten Fall die Bildung von großen Schwindrissen nach sich ziehen.

Strandgut

So der Name eines Hotelkonzeptes, das Metropol Grund in Zusammenarbeit mit hda und labsdesign für den Standort "Am Exer" in Eckernförde entwickelt hat. Im Rahmen eines Tourismus-Workshops wurde der Entwurf Anfang Mai vor interessiertem Publikum im dortigen Rathaus vorgestellt. Ein brisantes Thema für Stadt und Bewohner, wird das Grundstück doch bislang als Parkraum mit 260 Stellplätzen genutzt. Die Reaktionen auf das dreiteilig angelegte Gebäude mit Rooftop-Bar, öffentlichem Platz und Ladenpassage fielen dennoch äußerst positiv aus. Aufgrund der exklusiven Lage an der Eckernförder Bucht entschied sich Metropol Grund ganz bewusst für einen filigranen, skandinavisch anmutenden Bau, der sich harmonisch in Natur und Küstenlinie einfügt. Ein Ansatz, der bei den Anwesenden gut ankam. Vor allem die geplante Holzsystembauweise und die zur Promenade hin reduzierte Geschossigkeit fanden großen Anklang. Ob eine Hotelbebauung an diesem Standort tatsächlich realisiert wird, bleibt abzuwarten. Der Dialog ist jedenfalls angeregt, wir sind gespannt!

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Eine Prise Akquise

Man nehme viel Erfahrung im Bereich Architektur, ein sympathisches Auftreten und eine Menge Herzblut… schon hat man einen ersten Eindruck von Jantje Schapals, die seit Februar unser Team in Sachen Akquisition und Projektmanagement verstärkt. Wie der Name schon verrät, ist Jantje – Zweitname „Insa“ - ein waschechtes Nordlicht, geboren und aufgewachsen in Bremen. Das zeigt sich auch an ihren Hobbies, privat schnappt sie sich gerne mal ein Surfbrett oder fährt mit dem Boot raus in die Natur! Zum Architekturstudium zog es die Kunstliebhaberin damals nach Hamburg, von einem Gastsemester in Amsterdam abgesehen ist sie dann bis heute hier geblieben. Was sie gar nicht mag, ist Antriebslosigkeit. Eine Eigenschaft, die man bei ihr vergeblich sucht. Wir freuen uns riesig, dass wir Jantje für Metropol gewinnen konnten, herzlich willkommen!

Auf die Linie achten

Es tut sich was in der Baugrube der Baufelder F und K im Süderfeld Park. Nach den bodenbedingten Verzögerungen bei der Tiefgründung geht es nun endlich oberirdisch weiter, und zwar mit der Herstellung des Balkenrostes auf den Pfählen. Der Stahlbetonbalkenrost ist deshalb so wichtig, weil er Linienlasten aus dem Gebäude in die einzelnen Gründungspfähle ableitet. Linienlasten entstehen beispielsweise durch Wände oder Träger. Ist der Balkenrost fertig, wird die Sohle gegossen. Ab diesem Punkt geht es bautechnisch nur noch steil bergauf. Erkennbar wird dies an einer wachsenden Anzahl Kräne auf der Baustelle - der dritte wird heute montiert.

Uebersicht FK

Neue Mieter für's Quartier

Nicht nur der Frühling hält Einzug im Süderfeld Park Baufeld H! Ende Februar übergab Firma Ditting 56 Wohneinheiten an den Bauherrn J.H. Gustav Burmeister. Die Wohnungen sind bezugsfertig, die Klingeln aktiviert, die Bäume gepflanzt und der Sandkasten gefüllt. Fehlen also nur noch die Mieter - am 15.04.2019 rollen die ersten Umzugswagen. Auch in den Baufeldern F+K geht es voran. Nach anfänglichen Verzögerungen bei der Tiefgründung durch große Widerstände im Untergrund wie Bauschutt, Betonreste, verrostete Stahlträger etc. sind nun endlich alle 300 Betonpfähle eingebaut. Damit ist die Basis geschaffen und es kann richtig losgehen!

Ein Hoch auf Diversität

Wenn 20 Köpfe gemeinschaftlich auf eine Wand starren, muss dort etwas Interessantes zu sehen sein. So geschehen auf der diesjährigen Weihnachtsfeier. Was da an der Wand hing? Mitarbeiterfotos. Allerdings aus der Zeit, als die heutigen Architekten und Projektentwickler noch im zarten Kindesalter waren und allerhöchstens Häuser aus Legosteinen planten. Dann wurde geraten, wer sich hinter welchem süßen Fratz verbirgt. Gar nicht so einfach - der klassische und offensichtlich generationsübergreifend beliebte Topfhaarschnitt macht eine Identifizierung nahezu unmöglich. Etwas anderes war dafür sehr gut erkennbar: Wir sind ein altersmäßig ziemlich durchgemischtes Team. Da reihten sich Polaroids an Digitaldrucke, Schwarz-Weiß-Bilder an Farbfotos und Kinder in 80er-Jahre-Overalls an Lausbuben mit kurzen Hosen und Kniestrümpfen. Ein Umstand, der sich im Arbeitsalltag auszahlt. Hier trifft über die Jahre angesammeltes, fachliches Know-How auf neue Impulse der jüngeren Generation. Eine große Bereicherung für Metropol!

Diversitaet

MEER tun

Weihnachten und Jahreswechsel sind neben Geschenkestress und Feiermarathon auch eine Zeit, in der man ins Grübeln kommt. Man resümiert sein eigenes Tun und schmiedet Pläne für die Zukunft. Immer mehr in den Fokus tritt dabei das Thema des eigenen ökologischen Fußabdrucks, den jeder Mensch durch den Verbrauch von Rohstoffen und Energie sowie die Produktion von Müll und Abgasen auf diesem Planeten hinterlässt. Besonders hart trifft es die Weltmeere, die immerhin über 70 Prozent der Erde ausmachen. Durch unseren Lebensstil verändern wir die Ozeane nachhaltig, sei es durch Überfischung, Klimawandel oder Industrialisierung. Wohlwissend, dass eben diese für unser Überleben auf der Erde existenziell sind. Als Weihnachtsgeschenk von hda und Metropol gab es darum dieses Jahr ein Buch, welches unseren Einfluss auf das Ökosystem Meer grafisch darstellt, die Augen öffnet, interessante Fakten liefert und Lösungsansätze formuliert. Vielleicht ein kleiner Gedankenanstoß und eine gute Motivation zu mehr Nachhaltigkeit in 2019. Frohes neues Jahr!

Da wird dem Bagger der Recycling-Teppich ausgerollt

Trotz eisiger Temperaturen wächst und gedeiht es im Süderfeld Park. Denn hier haben Ende September 2018 die Bauarbeiten für Baufeld F+K begonnen. Insgesamt fünf Häuser sollen hier entstehen, die Baugrube wurde durch die von Gustav Burmeister beauftragte Fa. August Ernst bereits ausgehoben. Bevor von hier aus in luftige Höhen gebaut werden kann, muss allerdings erst mal tiefgestapelt, bzw. gegraben werden. Aufgrund der schlechten Bodenverhältnisse ist eine Tiefgründung vonnöten, d.h. die Bauwerkslasten werden über senkrechte Pfähle in tiefere Erdschichten abgeleitet. Zur Erstellung der Bohrlöcher wird ziemlich schweres Gerät benötigt, so schwer, dass die Baugrube erstmal mit Recycling Material ausgefüllt werden muss, um dem Gewicht des pfundigen Baggers überhaupt standzuhalten. Damit die Bohrung nicht plötzlich ein jähes Ende findet, wurde das Gelände vorher mit Sonden auf Kampfmittel untersucht. Seit gestern werden die Pfähle eingebaut, ein GRUND zur Freude!

Mit Energie und Effizienz

Das Thema Nachhaltigkeit nimmt in der Architektur - zum Glück - einen immer größeren Stellenwert ein. Keiner weiß das besser als Yeşim Köroğlu , die seit Februar das Team „Eco Quartier Management“ bei Metropol Grund unterstützt. Sie studiert REAP, ein Studiengang, der sich mit der Förderung nachhaltiger Architektur & Stadtentwicklung beschäftigt. Ihr Interesse an der Verbesserung urbaner Lebensqualität kommt nicht von ungefähr. Yeşim ist in Istanbul aufgewachsen, der mit Abstand bevölkerungsreichsten Stadt der Türkei. Mensch und Umwelt prallen hier auf engstem Raum aufeinander. Was sie an Ihrer Heimatstadt vermisst? Das leckere Essen und das schöne Wetter, völlig klar! An den Dauerregen in Hamburg kann sie sich nicht gewöhnen, dafür genießt Sie das lebendige & trotzdem stressfreie Leben hier: „Man kann in dieser Stadt leben, ohne sich überfordert zu fühlen.“ Ein tolles Statement von einer verantwortungsvollen Kollegin!

Aus Eins mach‘ Zwei

Niemand würde behaupten, dass unser Ein-Frau-Team Martina die Berliner Zweigstelle nicht alleine im Griff hätte, aber zu einem Team gehören nun einmal mindestens zwei und moralische Unterstützung hat noch Keinem geschadet. Zum Glück ist Mitte April Dina Kasem zu Metropol gestoßen und sorgt seitdem vier Mal die Woche nicht nur für ein gesundes Arbeitsklima, sondern kümmert sich patent um die Projektakquise, prüft Grundstücke und managt alles, was sonst noch im Büro anfällt. 2017 hat sie ihren Bachelor-Abschluss in Architektur gemacht. Nun möchte sie neben Ihrem Master-Studium Berufserfahrung sammeln: Glück für uns! In der Freizeit liebt es die frisch Verheiratete, mit Ihrem Mann durch Berlin zu schlendern und die kulturelle Vielfalt unserer Hauptstadt zu genießen. Sie selbst zählt Ihre freundliche Art zu Ihren Stärken. Dem kann man nur zustimmen, herzlich willkommen!!!

Pack‘ die Badehose oder ein Betrieb auf Ausflug

Fruehstueck

Wenn unsere hda- und Metropol-Teams mitten in der Woche völlig relaxt beim Portugiesen in Ottensen beisammensitzen und bei bester Laune Café americano schlürfen, kann es nur eins bedeuten: Der jährliche Sommerausflug ist im vollen Gange. Um die Truppe nach dem Frühstück wieder auf Touren zu bringen, gab’s anschließend einen geführten Architekturrundgang von a-tour durch die Neue Mitte Altona...Völlig ausgehungert von so viel Input ging’s zügig weiter zum SUPPER CLUB, wo auf ein zünftiges Barbecue der viel gefürchtete Stand-Up-Paddling-Kurs auf der Alster startete. Hier zeigte sich, wer das Ruder bzw. Paddel in die Hand nahm oder lieber auf traditionellere Gefährte wie Tretboot und Co. zurückgriff. An dieser Stelle muss gesagt werden, so oder so waren die sportlichen Leistungen unserer Teams durchaus beachtlich, unfreiwillige Kontaktaufnahmen mit dem nassen Element gab es kaum.

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Supperclub

MG unterwegs: Folge 1

MG unterwegs: Folge 1

Bei aller Arbeit durfte der Jahrhundertsommer nicht ungenutzt bleiben. Auch wenn er gleichzeitg untrügliches Zeichen des Klimawandels ist und uns damit verpflichtet, bei der Stadt- und Projektentwicklung weiterhin verstärkt auf Nachhaltigkeit zu setzen. Bei Bombenwetter wurde die betriebseigene Barkasse Gertrud E. aus dem Hafen raus auf die Elbe gelassen, mit uns und blendender Stimmung an Bord. Die Elphi vom Wasser aus ist und bleibt eines der beeindruckendsten Motive unserer schönen Stadt...

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AusflugJulia

Alle mal herhören!

Alle mal herhören!

Der Mann hat was zu sagen! Als Energie-Experte von Metropol Grund hielt Dr. Daniel Scherz den Vertriebsmitarbeitern des Energiedienstleisters Urbana / Getec einen Vortrag über die Vorzüge des EcoQuartierManagements, kurz EQM. Und das sind eine Menge. Das gemeinsame Projekt soll noch weiter vorangebracht werden, weil es sinnvoll für Bauherren und Investoren und vor allem nützlich für die Umwelt ist. Energieeffizienz mindert Klimaveränderungen. Weitersagen. Infos zum EQM

Das setzt Baufeld H die Krone auf!

Das setzt Baufeld H die Krone auf!

Die Fertigstellung des Rohbaus auf Baufeld H des Projekts Süderfeld Park war für Mitte Juni anvisiert - jetzt konnte doch schon schneller als gedacht Richtfest gefeiert werden. Ähnlich wie die Würstchen auf dem Grill hatte das Bau-Team eine deutlich dunklere Farbe angenommen, auch beim gemeinsamen Beisammensein herrschte noch frühsommerliche Hitze. Bauherr Horst Wellmann dankte den tatkräftigen Männern für ihren unermüdlichen Einsatz. Die vier Wohnhäuser mit insgesamt 56 Mietwohnungen stehen, ihre Vermarktung startet im August.

RichtBFH2

RichtBFH3

Nachgebohrt

Nachgebohrt

Im Sommer sollen die Bauarbeiten auf Baufeld K des Süderfeld Park beginnen. Vorher besteht die Pflicht, den Boden auf verbliebene Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg hin zu untersuchen. Aktuell ist der Kampfmittelräumdienst dabei, die sogenannte Tiefensondierung mit Bagger zu vollziehen. Mit einem langen Bohrer werden tiefe Löcher in den Boden gebracht und mit einer Kunststoffverrohrung versehen. In die Löcher werden im Anschluss Sonden gelassen, mit denen geprüft wird, ob sich im Boden ferromagnetische Verdachtsobjekte befinden. Sprich: Hinweise auf Magnetismus und damit auf Metall, dass da nicht hingehört.
Es ist erstaunlich, wieviele Kampfmittel auch mehr als 70 Jahre danach noch unter der Stadt gefunden werden. 2017 hat die Hamburger Feuerwehr allein 22 große Sprengbomben, 21 Stabbrandbomben und 103 Panzerfäuste aus dem Untergrund geholt - und das sind nur drei von 15 Zahlen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 10t Kampfmittel und knapp 6t Explosivstoffmasse sichergestellt, jeweils fast das Dreifache als noch im Vorjahr. Eine extrem wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe.